Hypothese zur Verwandlung von Kindern in Mandschurische Kandidaten

  • Unter einem Mandschurischen Kandidaten (Manchurian Candidate) versteht man einen Menschen, der mit den Mitteln von Folter und Gehirnwäsche willenlos gemacht wurde und der deswegen von den Tätern nach Belieben gesteuert werden kann.
  • Die Aufzucht Mandschurischer Kandidaten beginnt sofort nach der Geburt mit einem „Love-bombing“, das natürliche Mutterliebe noch weit übersteigt. Die Kinder sollen ja eine solide Basis haben, damit sie durchhalten, was sich daran anschließt, und nicht etwa sterben.
  • Danach erfolgt ein unspezifisches Dissoziationstraining durch Folter, oft in Käfigen mit elektrischen Kontakten auf den Böden. Die Folterungen werden mitunter systematisch, mitunter zufällig vorgenommen. Stets variieren dabei zentrale Merkmale des Wahrnehmungsfeldes. Farben können eine Rolle spielen, Klänge, Kostüme, Masken.
  • Ist das Kind etwas älter, schließt sich eine Zweiteilung an, meist in ein „Tagkind“ und ein „Nachtkind“. Mit diesen „Persönlichkeiten“ werden unterschiedliche Selbstbilder und Verhaltensweisen verbunden.
  • Wenn das sitzt, erfolgt die „Triangulation“ in das wahre Selbst (Persönlichkeitskern), die Frontpersönlichkeit und eine Vermittlungsinstanz zwischen beiden, einen Mediator, der gleichzeitig als „Schnittstelle“ für die Täter gilt. Diese ist der Empfänger für die „Programmierung“.
  • Dies ist das Fundament. Darauf setzt später, wenn das Kind kognitiv-affektiv dazu in der Lage ist, das so genannte Mauerwerk auf. Dieses besteht aus Derivaten des Mediators, der für Spezialaufgaben aufgespalten wird.
  • Die wichtigste Abspaltung ist eine Pseudo-Persönlichkeit, die für alle anderen die Schmerzen der Folter erträgt. Sie wird zu einer „Batterie des Schmerzes“ geformt und liefert die psychische Energie für das gesamte „Betriebssystem“.
  • Weitere Abspaltungen können z. B. Prostituierte (auch Kinderprostituierte), Soldaten (auch Selbstmordbomber) und „Hellseher“ (für Remote-Viewing-Experimente) sein; hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Dieser Erziehungsprozess findet in einer „virtuellen totalen Institution“ statt, die eine Mischung aus Folterkammer, Kadettenanstalt und Schauspielschule darstellt und die nach außen in ein scheinbar normales Familienleben eingebettet ist.

Zu beachten ist auch, dass die Dressur nicht funktionieren würde, wenn die Täter nicht in der Lage wären, das soziale Umfeld der Kinder zu kontrollieren – sei es durch Erpressung, Bestechung oder auf Grundlage von Loyalität gegenüber den Tätern oder des Systems, das sie repräsentieren.

Bei oberflächlicher Betrochtung ähneln Mandschurische Kandidaten jenen Phänomenen, die von der Psychiatrie als Multiple Persönlichkeiten bezeichnet werden. Multiple Persönlichkeiten in diesem Sinne sind sehr selten, weil ihre Aufzucht aufwändig, riskant und kostspielig ist. Häufig sind die Ergebnisse auch nicht zufriedenstellend. Gelingt die Dressur jedoch, so haben die Täter eine gefährliche Waffe in der Hand, eine Waffe aus Fleisch und Blut. Sie verwirklicht zuverlässig jeden Befehl, als ob sie eine „Drohne“ wäre. Aber sie ist viel intelligenter als alle „Drohnen“, die heute zu militärischen Zwecken eingesetzt werden.

Diese Methode zur Aufzucht Mandschurischer Kandidaten wird in meinem Roman: Ein Mann mit acht Augen detailliert dargestellt.

Die theoretische Grundlagen dieses Verfahrens habe ich ausführlich in meiner Schrift: Hypnose, Bewusstseinskontrolle, Manipulation erörtert.

Ein wesentlicher Beitrag zum Verständnis des geschilderten Prozesses findet sich in einem umfassenden Aufsatz der amerikanischen Psychotherapeutin Ellen Lacter: Torture-based mind control: psychological mechanisms and psychotherapeutic approaches to overcoming mind control.1)Lacter, E. (2011). Torture-based mind control: psychological mechanisms and psychotherapeutic approaches to overcoming mind control. In: Epstein, O. B. et al. (Hrsg.). Ritual Abuse and Mind Control: The Manipulation of Attachment Needs, London: Karnac Books, Seiten 57-142

Fußnoten   [ + ]

1. Lacter, E. (2011). Torture-based mind control: psychological mechanisms and psychotherapeutic approaches to overcoming mind control. In: Epstein, O. B. et al. (Hrsg.). Ritual Abuse and Mind Control: The Manipulation of Attachment Needs, London: Karnac Books, Seiten 57-142